Sex and the City

von Tobias Redmann

…es ist Sonntag und ich wache in meiner 10.000-Dollar-Penthouse-Wohnung in Manhattan auf. Die Woche war anstrengend. Als erfolgreicher Börsen- und Immobilienmakler hat man halt eine Menge zu tun. Neben mir liegt meine wunderhübsche Partnerin. Auch nach einer durchzechten Nacht sieht sie morgens wie das blühende Leben aus – die Haare sitzen, das Make-Up ist perfekt und keine Anzeichen von Müdigkeit.

Gleich nachdem wir aufstehen, wird sie in ihren begehbaren Kleiderschrank stolpern, ihre 500 Dollar Schuhe anziehen, in das 1.000 Dollar Kleidchen schlüpfen und die 2.000 Dollar Handtasche umschnallen. Wir müssen uns auch schon sputen. Unser Ferrari ist grad aus der Auto-Reinigung gekommen und wir sind auf ein Glas Champagner auf der Upper-East-Side verabredet…

Leider sieht die Realität ja in der Regel ganz anders aus, aber ich freue mich schon, wenn junge Mädchen und junggebliebene Frauen in Gruppen in die Kinos stürmen, um sich den Fantasy- und Science-Fiction-Film Sex and the City 2 anzuschauen. Da sage noch einer, dass der Terminator realitätsfern ist. Aber genau dann ist die Zeit gekommen, sich mit dem Grill, Steaks, ein paar Freunden und einem Kasten Bier ins Grüne zu verkrümeln und echte Männergespräche zu führen. Jedem das Seine :)

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Sommer, Sonne, Sonnenschein

von Tobias Redmann

Es ist Frühling! Ist das nicht ein Grund zu feiern? Endlich können die grauen und tristen Wintersachen eingemottet und der Kleiderschrank mit neuen farbenfrohen Sommersachen bestückt werden. Allein der Gedanke daran zaubert den Damen ein Lächeln und den Herren das blanke Entsetzen ins Gesicht.

Egal, ob im Laden oder im Internet: Die Jagd nach neuen Sommersachen ist eröffnet! Und für uns Männer beginnt eine Zeit der Ratlosigkeit: „Schatz, wie findest du das?“ Wie war das früher im Deutschunterricht: Was wollte uns der Autor damit sagen? Auch damals war ich schon schlecht im Hellsehen. Auf diese Frage gibt es aus Männersicht einfach zu viele Fettnäpfchen in die man(n) treten kann. Meiner Erfahrung nach, ist die immer passende Antwort: „Wie findest Du es denn?“ Und schon ist man aus dem Schneider, denn die richtige Antwort wissen die Damen in der Regel selber.

Aber etwas Gutes hat das alles für uns Männer ja trotzdem: Die Kleider werden kürzer – nur gucken, nicht anfassen – und man kann endlich wieder gemütlich im Biergarten sitzen oder grillen. Es lebe der Sommer!

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Ja. Nein. Nein, doch ja!

Kennt Ihr das auch? Man steht vor dem Kühlregal und kann sich nicht für eine Sorte Joghurt entscheiden oder im Schuhladen für ein paar Schuhe. Für alle die jetzt innerlich genickt haben, gilt vermutlich, dass sie dem weiblichen Geschlecht angehören.

Grundsätzlich ist diese Unentschlossenheit ja auch überhaupt kein Problem, wenn die Damen nicht immer uns Männer mit hineinziehen würden: „Hallo Schatz. Ich konnte mich nicht entscheiden und habe einfach Erdbeer-, Kirsch- und Vanille-Joghurt mitgebracht.“ Bei Joghurt ist das ja alles kein Problem, bei Schuhen für mind. 100 Euro pro Paar sieht die Sache schon anders aus. Da kann einen die Unentschlossenheit schon mal gut und gerne einen Großteil des Monatslohns kosten. Ach nicht so schlimm Schatz, dann fahren wir dieses Jahr eben nicht in den Urlaub!

Noch viel schlimmer ist allerdings, wenn man beim Kaufen live und in Farbe dabei sein muss ist. Mal ganz davon abgesehen, dass sowohl die Auswahl und das Anprobieren gut und gerne mal den ganzen Vormittag, Nachmittag und Abend verschlingt, nein viel schlimmer ist noch, dass es auch noch genug Gelegenheiten gibt sich umzuentscheiden:

1.    Auf dem Weg zur Kasse: „Soll ich nicht vielleicht noch das rote Oberteil mitnehmen?“
2.    An der Kasse: „Mist. Das rote Oberteil will ich doch noch!“
3.    Am Ausgang des Ladens: „So richtig gut stand mir das Teil doch nicht.“
4.    Im Parkhaus: „Weißt Du was, ich bringe das Teil doch wieder zurück. Bezahl Du schon mal das Parkticket und warte im Auto auf mich.“
5.    Zwei Stunden später auf dem Heimweg: „Jetzt ärgere ich mich, dass ich das rote Top nicht mitgenommen habe!“

Hmpf! Ich finde nach solch anstrengenden Tagen hat man sich ein Bier Joghurt verdient.

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Ich fordere: Weg mit dem Rückgaberecht!

Ich glaube man kann wohl behaupten, dass viele Frauen das Shoppen lieben, oder etwa nicht? Samstag-Vormittag mit der besten Freundin ab in den Shopping-Tempel, eine Caffe-Latte getrunken, Croissant gegessen und schön den ganzen Tag in den Geschäften verbummelt. „Ups, wird ja schon wieder dunkel draußen.“ Ja, ist schon klar!

Das Fiese daran ist, dass sie einen ganz gemeinen Trick ersonnen haben, um das Ganze jeden Samstag zu wiederholen. Mir ist das aufgefallen, als ich am letzten Samstag selber einkaufen war. Schon etwas genervt, weil ich ewig auf eine Umkleidekabine warten musste, bin ich zur Kasse gestürzt. Nur zwei Mädels vor mir, dann wird es wohl schnell gehen. Denkste!

Die erste junge Dame hat brav ihre Sachen bezahlt, das Tütchen genommen und fertig. So, da war es nur noch eine. Die zweite wollte dann dummerweise nichts kaufen, sondern etwas zurückbringen. „Irgendwie passt das doch nicht.“, sagte sie zur Verkäuferin. Wieso kauft man bitte Sachen die einem nicht passen? Steckt da vielleicht etwas Größeres dahinter? Komischerweise kauft eine gute Freundin von mir auch jedes Wochenende Dinge, die ihr weder passen noch sonderlich gut gefallen.

Zufall? Mitnichten! Meine Theorie ist, dass das ein ganz fieser und gemeiner Plan ist, jeden Samstag wieder shoppen gehen zu „müssen“. Die Drahtzieher dahinter sind sowohl der Einzelhandel als auch ein Geheimbündnis von Frauen. Gebt es zu! Ich habe euch entlarvt und darum fordere ich: Weg mit dem Rückgaberecht!

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Definiere „Nichts“?!

Frisch geduscht, glatt rasiert und die Haare sitzen besser als die Hose. Was soll’s? Ich bin ein Mann – von mir aus kann es losgehen. Die zurückliegende Arbeitswoche soll einen gebührenden Abschluss finden. Ich greife zum Telefon und setze meine Begleitung darüber in Kenntnis, dass ich jetzt losfahren werde. Die Reaktion ist anders als ich es erwartet habe: „Du, ich bin noch nicht fertig. Ich habe einfach nichts anzuziehen!“, sagt sie.

Moment mal. Ich war doch erst letzte Woche bei ihr und kann mich erinnern, dass mehrere Kleiderschränke mit Blusen, Shirts, Hosen, Jacken und allerlei anderem Schnick-Schnack vollgestopft waren. Muss ich mir jetzt ernsthafte Sorgen machen? Wurde sie ausgeraubt oder ist gar die Wohnung abgebrannt? Vorsichtig frage ich: „Wie nichts? Definiere nichts!“ Am anderen Ende der Leitung herrscht weiter schweigen. „OK. Ganz ruhig. Ich komme erstmal zu dir und dann sehen wir weiter.“, versuche ich den Abend zu retten.

Als Retter in der Not wäre wohl ein stattlicher Schimmel als Fortbewegungsmittel angebracht. Da der einzige Schimmel den ich besitze, nur immer mal wieder auftaucht, wenn ich versuche mehr Obst und Gemüse zu essen, muss ich notgedrungen auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen.

In der Wohnung angekommen, starren mich große Augen inmitten von riesigen Klamottenbergen an. Während ich mir den Weg zur Couch freikämpfe, stelle ich fest, dass ich wohl ein anderes Verständnis von nichts habe. „Was ist denn mit der Jeans hier?“, frage ich verwundert. Man entgegnet mir, dass sich unter den rund 25 Paar Schuhen wohl kein passendes dazu finden würde. Das Ganze wiederholt sich eine halbe Stunde lang mit diversen Hosen, Blusen, Tüchern und Schuhen bis wir uns endlich auf ein Outfit einigen können mit dem man sich „vor die Tür trauen“ kann.

Kurze Zeit später bekommt der Retter in mir endlich die verdiente Belohnung. Zwar nicht die Prinzessin, aber ein kühles Blondes. Besser als nichts. Nicht wahr?

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Blogger-Zuwachs auf The Tailor: Tobias berichtet über das Mysterium Frau

supertobi
supertobi
Darf ich euch meinen neuen Kollegen vorstellen?! Tobias, 30, aus Berlin, bloggt ab sofort einmal im Monat über die lustigen Begegnungen, die man so als Mann mit dem weiblichen Geschlecht hat. Auf seinem privaten Blog www.kl3tte.de schreibt er unter dem Motto „Die schönsten Dinge im Leben sind pink“ schon länger über die Wirrungen des Alltags, Musik und natürlich unsere aufregende Hauptstadt Berlin. Wir dürfen uns also über viele amüsante Berichte aus der Perspektive der Männerwelt freuen. Am Freitag geht es los, ihr dürft gespannt sein! Mehr über Tobias könnt ihr übrigens unter About lesen!

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