Ja. Nein. Nein, doch ja!

Kennt Ihr das auch? Man steht vor dem Kühlregal und kann sich nicht für eine Sorte Joghurt entscheiden oder im Schuhladen für ein paar Schuhe. Für alle die jetzt innerlich genickt haben, gilt vermutlich, dass sie dem weiblichen Geschlecht angehören.

Grundsätzlich ist diese Unentschlossenheit ja auch überhaupt kein Problem, wenn die Damen nicht immer uns Männer mit hineinziehen würden: „Hallo Schatz. Ich konnte mich nicht entscheiden und habe einfach Erdbeer-, Kirsch- und Vanille-Joghurt mitgebracht.“ Bei Joghurt ist das ja alles kein Problem, bei Schuhen für mind. 100 Euro pro Paar sieht die Sache schon anders aus. Da kann einen die Unentschlossenheit schon mal gut und gerne einen Großteil des Monatslohns kosten. Ach nicht so schlimm Schatz, dann fahren wir dieses Jahr eben nicht in den Urlaub!

Noch viel schlimmer ist allerdings, wenn man beim Kaufen live und in Farbe dabei sein muss ist. Mal ganz davon abgesehen, dass sowohl die Auswahl und das Anprobieren gut und gerne mal den ganzen Vormittag, Nachmittag und Abend verschlingt, nein viel schlimmer ist noch, dass es auch noch genug Gelegenheiten gibt sich umzuentscheiden:

1.    Auf dem Weg zur Kasse: „Soll ich nicht vielleicht noch das rote Oberteil mitnehmen?“
2.    An der Kasse: „Mist. Das rote Oberteil will ich doch noch!“
3.    Am Ausgang des Ladens: „So richtig gut stand mir das Teil doch nicht.“
4.    Im Parkhaus: „Weißt Du was, ich bringe das Teil doch wieder zurück. Bezahl Du schon mal das Parkticket und warte im Auto auf mich.“
5.    Zwei Stunden später auf dem Heimweg: „Jetzt ärgere ich mich, dass ich das rote Top nicht mitgenommen habe!“

Hmpf! Ich finde nach solch anstrengenden Tagen hat man sich ein Bier Joghurt verdient.

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1 Kommentar

  1. [...] ist meine März-Kolumne auf TheTailor erschienen: Ja. Nein. Nein, doch ja! Unbedingt lesen und [...]

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